Ein
erfahrener Astrologe, der psychologisch geschult ist, kann Ihnen
viel Wissenswertes über Ihre Beziehung verraten. Wenn Sie sich
nicht sicher sind, ob der gegenwärtige Partner der oder die
Richtige ist, kann Ihnen das Horoskop als zusätzliche Entscheidungshilfe
und Diagnose-Instrument dienen.
Was
kann der Astrologe für Sie tun?
-
Er kann hinter die Fassade der äußeren Erscheinung blicken
und verborgene Charakterschwächen aufdecken bzw. bestätigen.
-
Mir
mein Partner-Suchbild bewußt machen. Was erwarte ich von meinem
Partner?
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Wie ist es um meine Liebesfähigkeit bestellt (Venus)?
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Wie sieht mein sexuelles Temperament aus (Mars)?
-
Bin ich scheidungsanfällig, beziehungsgeschädigt oder sogar
beziehungsungeeignet?
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Sind mein Partner und ich sehr ähnlich oder sehr gegensätzlich.
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Wahre Liebe oder vorübergehende Verliebtheit?
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Nur Chemie oder auch Kompatibilität?
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In welcher Hinsicht passen wir besonders gut zusammen und
wo liegen die Unterschiede?
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Destruktive Beziehungsmuster erkennen.
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Kann die Beziehung von Dauer sein?
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Wer kritisiert und nörgelt mehr?
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Wie ist der Kommunikationsfluß in der Beziehung?
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Ist eine Ehekrise temporär oder permanent?
Beziehungsmuster
und Astrologie
Es ist manchmal wie verhext: Egal mit wem wir uns einlassen,
der Partner, in den wir uns verlieben, hat genau die Eigenschaften,
die wir hassen. Vielleicht haben sie sich schon darüber gewundert,
daß sie oder viele ihrer Bekannten immer wieder bei demselben
Typ Mann oder Frau landen. Es ist, als ob wir von irgendwem
oder irgendwas programmiert worden sind, wiederholt dieselben
- nicht selten leidvollen - Beziehungsmuster zu durchleben.
Wo kommt diese Programmierung her? "Größtenteils aus
unserer Kindheit," sagt die Psychologie. Experten schätzen,
dass bis zum fünften Lebensjahr bereits 50% unserer emotionalen
Programmierung abgeschlossen sind. Weitere 30 % bekommen wir
angeblich zwischen dem fünften und achten Lebensjahr und vom
achten bis zum achtzehnten Lebensjahr werden noch einmal 15
% unserer Emotionen und Verhaltensmuster programmiert. Nur
15 % unseres Verhaltens sind bewußt gewählt oder lassen sich
steuern, der Rest läuft unbewußt und automatisch ab.Die Astrologie
geht sogar noch einen Schritt weiter: Die Programmierung unserer
Beziehungsmuster ist weitgehend bereits mit unserer Geburt
festgelegt und läßt sich größtenteils aus dem Horoskop ablesen.
Das,
was uns vertraut ist, zieht uns magisch an. Was wir in unserem
Elternhaus erlebt haben, versuchen wir im späteren Leben wiederherzustellen.Wenn
die Eltern ständig stritten, suchen wir im Erwachsenenalter
ebenfalls eine Beziehung, in der ständig gestritten wird.
Wenn wir in einer lieblosen Atmosphäre aufgewachsen sind,
werden wir unseren Ehepartner ähnlich kühl, distanziert und
lieblos behandeln, wie wir es bei den Eltern gesehen haben.
Wenn wir Zuhause tyrannisiert oder mißhandelt worden sind,
wird später einmal auch in unserer Ehe Furcht und Terror regieren,
wobei wir dann entweder zum Täter oder zum Opfer werden können.
Wenn wir die Atmosphäre in unserer Ursprungsfamilie als positiv
empfunden haben, ist die Wahrscheinlichkeit groß, daß wir
später eine ähnlich glückliche Ehe führen können."Liebe"
bedeutet also für die meisten von uns das, was uns die Eltern
in unserer Kindheit vorgelebt haben. Unbewußt suchen wir uns
immer wieder Partner aus, mit denen wir unsere Kindheitsdramen
wiederaufführen
Ein paar typische Beziehungsmuster:
Franz
zieht immer wieder den Typ "hilfloses kleines Mädchen"
an, die er immer "retten" muß (das
Leben der Mutter war ein einziges großes Chaos).
Erikas Partner sind immer schweigsame Männer, die ständig
vor dem Fernseher sitzen (wie ihr Vater)
und kein Wort von sich geben.
Alexandra verliebt sich permanent in arbeitslose Alkoholiker
(Papa war ein lieber Mann, aber gleichzeitig
Alkoholiker; Alexandra versuchte ihn zu retten, aber schaffte
es nicht, genau wie bei ihren Partnern).
Karla verliebt sich nur in verheiratete Männer, die nicht
zu haben sind (Wahl von unerreichbaren
Partnern aufgrund von Bindungsangst).
Dolores wird abweisend und verliert das Interesse, sobald
ein Mann sagt, er liebe sie sehr. (Angst
vor Nähe, weil sie Nähe mit Schmerz gleichsetzt).
Gerhard lernt immer wieder Frauen im Ausland kennen, die er
nie lange sieht (Distanzwahl; Angst
vor Nähe)
Michaels Freundinnen geben ihm immer das Gefühl, er sei nicht
gut genug für sie (hat von der Mama
immer wieder zu hören bekommen, er sei ein Versager).
Lukas findet einfach keine Partnerin, obwohl er sich nicht
sehnlicher wünschen würde (geringes
Selbstwertgefühl, wurde nicht geliebt).
Michaela hat am Ende immer die Nase voll von ihrem Partner;
jedes Mal ist sie diejenige, die den Koffer packt (sie
bestraft alle Männer, weil ihr Vater sie und ihre Mutter sitzen
ließ).
Inga hat einen sexbesessenen Freund nach dem anderen (sie
wurde vom Vater sexuell mißbraucht).
Klaus fühlt sich nur zu Frauen hingezogen, die sehr launisch
und dominant sind (Mama war jähzornig
und sehr launisch).
Hilde vermeidet Streit in Parnterschaften immer, selbst wenn
es in ihr brodelt (Harmoniesucht).
Erichs Partnerschaften sind eine einzige Dissonanz. Wenn er
nicht mit einer Partnerin streitet, fühlt es sich nicht wie
eine richtige Beziehung an (Wahl eines
Streitpartners).
Ulrich ist still und ruhig und sucht sich immer sehr lebhafte
und gesprächige Frauen (Komplementierungswahl;
kann in die Hosen gehen, wenn zwischen den beiden Welten liegen).
Gibt
es bei ihnen ein Muster das sich stets wiederholt? Dann müssen
sie versuchen, aus ihren bisherigen Erfahrungen zu lernen.
Ein wichtiger Schritt in diese Richtung besteht darin, ihr
Beziehungsmuster zu erkennen und sich dann Gedanken zu machen,
wie sie es verändern können. Hier kann die Astrologie wertvolle
Hilfestellung leisten. Manche Leute haben richtiggehend Angst
vor neuen Partnerschaften, weil sie sich sagen "da kommen
ja doch nur wieder die alten Probleme in neuem Gewand auf
mich zu". Wer an diesem Punkt angelangt ist, tut gut
daran, sich bewußt zu machen, welche Partner er wählt und
welche Probleme er in Beziehungen hineinträgt. Wenn du willst,
dass sich dein Partner ändert, dann ändere dich selbst.
Ist
das Beziehungsmuster und seine Ursache erst einmal erkannt,
dann können wir die nächste Partnerschaft als Lernchance begreifen
und nicht als furchterregende Tortur, die uns todsicher eine
weitere Niederlage bringen wird. Aber haben sie Geduld. Versuchen
sie nicht das Unmögliche, nämlich ihren Charakter von heute
auf morgen niederzureissen. Sie können ihn lediglich ein wenig
umbauen, das heißt einige ihrer eingefahrenen Einstellungen
und Verhaltensweisen verändern.

Die
7 Geheimnisse einer glücklichen Ehe
1)
Mit der Welt des anderen vertraut sein
Die
Freuden, Vorlieben, Abneigungen, Ängste, Hobbies, Sehnsüchte,
Lebensträume, Lebensziele, Überzeugungen, Probleme und Anstrengungen
des Partners detailliert (nicht nur ungefähr oder vage!) kennen
bzw. kennenlernen. Das ist ein lebenslanger Prozeß.
2) Zuneigung zeigen und Bewunderung schenken
Diese
positiven Gefühle sind das Gegenteil von Verachtung. Wenn man
den Partner positiv sieht, ist das ein wirkunsvoller Puffer gegen
schlechte Zeiten. Zuneigung und Bewunderung - überhaupt sonnige
Gedanken über den Partner - zu schüren, ist der entscheidende
Schritt eine kränkelnde Ehe zu heilen. Wer Zuneigung zeigt, kann
auch Dankbarkeit zeigen und Lob aussprechen. Dank und Lob sind
Gegenstücke zu vergiftender Kritik und ihrem tödlichen Vetter,
der Verachtung. Es ist auch sehr wichtig, zum Partner "es
tut mir leid" sagen zu können und es auch so zu meinen.
3)
Sich in kleinen Dingen einander zuwenden
Romantik
wächst durch kleine Gesten und Dinge, die man im Alltag miteinander
unternimmt, wie z.B. gemeinsam Zeitungslesen, Meditieren, einen
Film anschauen, gemeinsam Essen und sich dabei unterhalten, zusammen
Einkaufen, Kochen, Putzen oder die Wohnung renovieren, gemeinsamen
Freizeitaktivitäten oder Hobbies nachgehen, zusammen Sport treiben,
kreativ sein, Reisen oder Ausflüge unternehmen, Veranstaltungen
besuchen, mit den Kindern etwas unternehmen etc.
4)
Sich vom Partner beeinflussen lassen
Kein
Egoist, Tyrann oder Macho sein, der seine Macht nicht mit dem/der
Partner/in teilen will; die Meinung und die Gefühle des Partners
respektieren und ihn/sie in den Entscheidungsfindungsprozeß einbeziehen.
Dies ist besonders für Männer wichtig. Anspruchsdenken und Machohaltung
ist bei ihnen viel häufiger verbreitet als bei Frauen, die meist
schon als kleine Mädchen im Spiel mit ihren Freundinnen lernen,
Beinflussung zuzulassen.
Wenn
der Mann Beeinflussung zuläßt, macht dies die Ehe widerstandsfähiger
und glücklicher, weil die Frau viel weniger oft grob sein wird.
Die vier apokalyptischen Reiter (Kritik, Verachtung, Rechtfertigung
und Mauern) werden seltener Einzug halten und Kompromisse sind
einfacher zu schließen. Emotional intelligente Männer müssen ihr
Leben nicht vollständig von der Frau bestimmen lassen. Aber wenn
sie ihre Macht mit der Frau teilen, verstärkt dies die Freundschaft
und der Mann kann von der Frau viel lernen. Sich beeinflussen
zu lassen ist eine Form von die Meinung des anderen zu respektieren
und in einer Beziehung zu geben.
5)
Lösbare Probleme lösen
Auch
in einer glücklichen Ehe wird es immer wieder Probleme geben.
Die häufigsten Konfliktbereiche, mit denen Paare zu kämpfen haben,
sind Geld, Sex, Kinder, Schwiegereltern, Hausarbeit und Streß
im Beruf. Manche von diesen Streifragen sind lösbar, andere sind
unlösbar. Die lösbaren Probleme lassen sich durch folgende Strategien
besser in den Griff bekommen:
-
Gespräche sanft beginnen
-
Rettungsversuche einsetzen lernen (Zuneigung zeigen, Humor bewahren,
sich entschuldigen, Entschuldigung akzeptieren, sich wieder
beruhigen, nachgeben)
-
Ruhig bleiben (Überflutung vermeiden; im erregten Zustand nichts
besprechen)
- Kompromisse
schließen
-
Den Fehlern des Partners mit mehr Toleranz begegnen
Gute
Manieren an den Tag legen und den Partner mit demselben Respekt
behandeln wie Fremde - das sind Grundvoraussetzungen für die Lösung
lösbarer Probleme. Wenn beim Ansprechen von Problemen höfliche
Wendungen wie "bitte" oder "ich fände es schön,
wenn" eingeflochten werden, ist die Gefahr, dass das Gespräch
eskaliert, sofort geringer. Drücken sie das, was sie wollen, positiv
aus und loben sie den Partner für das, was er in der Vergangenheit
gut gemacht hat ("Du hast mir schon so oft aus der Patsche
geholfen, wenn Besuch kam. Es wäre toll, wenn du heute wieder
den Salat machen könntest. Du kannst das so gut.").
Aussagen,
die mit "Ich" beginnen und das eigene Gefühl beschreiben
("Ich fühle mich vernachlässigt") sind sanfter und klingen
weniger kritisch als anklagende "Du-Botschaften" ("Du
kümmerst dich einfach nicht um mich."). Einfach Beschreiben,
was man sieht oder empfindet, führt eher zum Ziel als das Geschehene
zu bewerten, zu schimpfen und zu verurteilen (Schlecht: "Du
kümmerst dich nicht um den Kleinen." Besser: "Sieht
so aus, als ob ich heute derjenige bin, der ständig hinter dem
Kleinen herläuft."). Niemand kann Gedanken lesen. Deshalb
ist es wichtig, deutlich zu sagen, was einem stört (Nicht: "Könntest
du dich bitte auch einmal um das Kind kümmern." Sondern:
"Bitte wickle das Baby und gib ihm die Flasche."). Und
wenn sie etwas stört, dann sagen sie es sofort, nicht erst Tage
später, wenn sie vor Wut schon fast platzen.Letzten Endes liegt
die einzige Lösung für eheliche Probleme im Kompromiß. Der Grundstein
dazu ist die Fähigkeit, das Problem und die eigene Einstellung
dazu systematisch durchzusprechen und Beeinflussung zuzulassen.
6) Mit unlösbaren Konflikten
umgehen lernen
69
% aller ehelichen Konflikte sind unlösbar. Sie haben ihren Ursprung
in grundlegenden Unterschieden in unserer angeborenen Persönlichkeit
oder in anerzogenen oder milieubestimmten Wertvorstellungen, Sehnsüchten
oder Lebensträumen. Zum Beispiel:
Sie
möchte ein Baby, er nicht.
Er ist schlampig und chaotisch, sie ist eine pedantische Ordnungsfanatikerin.
Er möchte oft Sex, sie fast nie oder nur selten.
Er ist Atheist, sie will, dass er mit ihr in die Kirche geht.
Er will in der Erziehung tolerant sein, sie legt Wert auf Disziplin
und Strenge.
Er ist ein Partytiger, geht gerne aus und flirtet, sie ist schüchtern
und ist am liebsten zuhause.
Er ist ein ruhiger, schweigsamer Typ, sie ist leidenschaftlich
und quasselt ohne Unterlaß.
Unlösbare
Probleme, sind Streitpunkte, die auch nach Jahren des Zankens
nicht verschwinden. Sie sind schmerzhafter und zermürbender als
lösbare Probleme. Unlösbare Probleme sind ein unabwendbarer Bestandteil
jeder Ehe und man muß lernen mit ihnen zu leben, wie mit einem
wetterfühligen Knie, kurzsichtigen Augen oder einem rheumatischem
Rücken. Paare, bei denen Zuneigung und Bewunderung stark sind,
tun sich leichter damit, sich trotz der Schwächen und Schrullen
des Partners aneinander zu freuen, und die Verschrobenheiten nicht
nur mit Groll, sondern auch mit Humor zu sehen. Dazu ist auch
nötig, einander zu verzeihen und vergangene Verstimmungen abzulegen
und zu vergessen.Ziel ist es nicht, das ewige Problem zu lösen,
sondern eines Tages imstande sein, darüber zu reden ohne einander
zu verletzen und zu lernen, mit dem Problem zu leben. Man landet
in einer Pattsituation, wenn der Partner gewisse Lebensträume
(Hoffnungen, Sehnsüchte, Wünsche), die einem selbst sehr wichtig
sind, nicht respektiert.Die meisten dieser Träume haben ihre Wurzeln
in unserer Kindheit. Beispiel: Die Frau verbindet mit einem gemeinsamen
Abendessen warme Kindheitserinnerungen und sehnt sich danach,
sie in ihrer Ehe wiederzubeleben. Der Mann verbindet mit einem
gemeinsamen Essen nur schmerzhafte Erinnerungen, denn seine Eltern
haben während des Essens immer wieder gestritten. Er will sich
davon lösen und würde lieber im Restaurant essen.
Glückliche Paare bestehen nicht darauf, dass der andere seinen
Traum aufgibt, sondern helfen einander, ihre Träume Wirklichkeit
werden zu lassen. Beide Träume verdienen Respekt. Sie können Probleme
erzeugen, wenn sie verborgen sind oder von einem Partner nicht
erkannt, beachtet oder respektiert werden. Dann geraten Paare
unweigerlich in eine Zwickmühle.
Manchmal
haben Paare entgegengesetzte Träume: Für den atheistisch erzogenen
Mann mag Religion eine Bedrohung seiner tiefen Verbindung zu seiner
Frau sein. Für seine religiöse erzogene Frau mag Religion eine
grosse Lebenshilfe sein, die sie ihren Kindern nicht vorenthalten
will. Tiefgreifende Probleme dieser Art wird man sicher nicht
in einer Sitzung abhandeln können. Sie werden auch nie ganz verschwinden,
denn beide werden ihre Weltanschauung nicht ändern, aber sie können
lernen in Frieden damit zu leben. Dazu ist nötig, dass man versteht
welcher Traum sich für den Partner hinter seinem Wumsch verbirgt
und wie wichtig er für ihn ist. Träume werden oft nicht ausgesprochen
und deshalb vom Partner gar nicht erst erkannt. Die tiefsten und
persönlichsten Hoffnungen und Träume des anderen wahrzunehmen
und zu respektieren ist der Schlüssel zur Bewahrung und Bereicherung
ihrer Ehe.
7) Gemeinsame Ziele schaffen und Dinge gemeinsam
tun
Eine
Ehe bedeutet nicht nur Kinder aufziehen, Pflichten aufteilen und
miteinander schlafen. Je mehr gemeinsamen Sinn zwei Partner in
ihrer Ehe finden können, desto tiefer, reicher und lohnender wird
ihre Beziehung sein. Hierher gehören gemeinsame Familienrituale,
die beide lieben und auf die sich beide freuen (gemeinsame Ferien,
Reisen, gemeinsame Mahlzeiten, Familienfeste). Hierher gehören
auch gemeinsame Lebensziele und Lebensträume (das können spirituelle
Ziele sein, aber auch praktische oder finanzielle Ziele). Und
hierher gehören auch ähnliche Vorstellungen über die Rolle des
Mannes und der Frau, über Arbeit, Familie und Verwandtschaft,
Bildung, Sex, Heimat, Natur oder Luxus. Je mehr Ähnlichkeiten
und Gemeinsamkeiten sie hier entdecken können, desto befriedigender
wird ihre Partnerschaft sein. Wenn sie grundlegend unterschiedlicher
Ansicht sind, suchen sie nach Wegen, dennoch Respekt zu zeigen
und die Unterschiede zwischen sich zu akzeptieren. Wenn sie Ihre
tiefsten inneren Ziele ihrem Partner mitteilen, werden sie nicht
nur die Intimität ihrer Ehe steigern, sondern sie werden Ihre
Beziehung auch noch bereichern, wenn sie beschliessen, ein gemeinsames
Ziel erreichen zu wollen |